Euro Italien vor dem Aus – Gold steigt trotz massiver künstlicher Drückerei

Die Hiobsbotschaften reissen nicht ab wenn es um die jämmerliche EU, den Euro, dessen affige Vertreter und um Länder geht, deren Staatsmänner höchstens noch für eine Nummer im Zirkus gut genug wären. Was tut heute z.B. (20. September) eigentlich ein Silvio Berlusconi, dessen Land kurz nach 7 Uhr für eine neue schockierende Nachricht sorgt und die europäische Union wie den Euro, wieder einmal mehr erzittern lässt?

So lesen wir folgendes in den Nachrichten von heute (20.09.2011)

die US-Ratingagentur Standard&Poors (S&P) Italien für seine halbherzige Sparpolitik abgestraft und die bisherige Bonitätsnote von “A+/A-1+” auf “A/A-1″ herabgestuft. Der Euro geriet daraufhin unter Druck und verlor am Dienstagmorgen bereits einen halben US-Cent. Grund sind die schlechten Wachstumsperspektiven des Mittelmeerstaates. S&P zweifelt an der Wirksamkeit und Umsetzung des Reformpaketes, dass bis 2013 Einsparungen von 60 Milliarden Euro vorsieht.

Zudem bestehe im römischen Paket Uneinigkeit über die Sparziele.Ferner mangele es an Strukturreformen, was sich in hoher Arbeitslosigkeit, wenig Investitionen aus dem Ausland sowie einem ineffizienten öffentlichen Sektor äußere. Möglicherweise gerate Italien 2012 in eine Rezession mit einem Minuswachstum von -0,6 Prozent.

Reden wir doch wenigstens hier nicht um den heissen Brei herum… Italien ist Dank Politik im Arsch und das italienische Volk soll es ausbaden (naja und andere EU-Affen die mitzahlen sollen)! Man kann es drehen und wenden wie man möchte und auch Frau Merkel kann mit Herrn Schäuble weitere Milliarden in welcher Form auch immer in dieses Fass ohne Boden pumpen, es wird nichts nützen. Der Dominoeffekt hat einen neuen Schwung bekommen.

Den Goldanleger dürfte diese Tatsache mehr als nur freuen denn obwohl der Goldpreis momentan künstlich gedrückt wird, ruckzuck wieder nach oben schiesst. Versuchten die Staaten und deren Banken nun doch zu versuchen dem Bürger zu erklären dass die Flucht ins Edelmetall doch auch sehr risikoreich sein kann, ist dieser Versuch wohl nicht wirklich geglückt und die Realität hat trotz des künstlichen Drucks der letzten paar Tage nun voraussichtlich schneller ein Ende gefunden als angenommen.

Während so mancher Kritiker von einer Blase spricht kann jeder der Statistiken und Zahlen gut lesen und übertragen kann, nachvollziehen dass längst nicht von einer Goldblase gesprochen werden kann denn um im Vergleich mit der Vergangenheit eine Blase zu erzeugen, müsste das Gold mind. doppelt bis fast dreifach teurer sein. Andere Experten gehen sogar davon aus dass sich der Wert des Edelmetalls in den nächsten Jahren bis auf 10.000$ erhöhen kann. Wollen wir jedoch nicht voll auf Spekulationen und Berechnungen hören, sondern die Realität betrachten und diese zeigt deutlich das Ende der EU und des idiotischen Euros….. die Währung die so gut wie niemand wollte aber ebenso niemand gefragt wurde.

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