Türkischer Staatspräsident Abdullah Gül zu Besuch – Der Wulff durfte auch mitmachen

Man kennt das ja bzw. hat es schon mehr als ein mal erlebt dass ein Staatsoberhaupt aus der Türkei zu Besuch nach Deutschland kommt und mit wahnwitzigen Phrasen nur so um sich wirft. Wie es eben fast immer so ist, war auch dieses mal keine Ausnahme in Sicht. Adullah Gül, der türkische Staatspräsident war in Deutschland zum Besuch angetreten. Wozu der gute Mann aus der Türkei überhaupt angereist war, bleibt dem Fussvolk wahrscheinlich nach wie vor ein Rätsel denn mehr als Kummer und Sorgen die uns eigentlich nichts angehen sollten, hat er ohnehin wahrscheinlich nichts im Gepäck.

Was er natürlich und ganz selbstverständlich dabei hatte, waren hirnrissige Kritikpunkte wie z.B. die Einwanderungspolitik. Seltsam werden Sie jetzt denken… wenn man auf die Strassen schaut, so scheinen die deutschen Einwanderunsgbestimmungen doch eher ein Witz, oder täuscht die Realität hier etwa?

Das 2007 verschärfte Einwanderungsrecht widerspreche den Menschenrechten, sagte Gül am Samstag in einem ZDF-Interview. „Ich empfinde diese Politik als ungerecht.“ Sie stehe nicht im Einklang mit dem Gedanken einer fortschrittlichen Demokratie.

Es könnte einer Komödie entstammen was Mr. Gül hier von sich gibt. Der Staatsmann eines Landes, welches nicht nur aus Ankara sondern zum grossen Teil aus Hochburgen des Mittelalters besteht, kommt nach Deutschland um über Demokratie und die hier tägliche Politik zu sprechen? Ein schlechter Scherz… Naja vielleicht würde Herr Gül alles etwas anders sehen wenn der deutsche Staat z.B. für jeden der türkischen Landsleute die in Deutschland kriminell auffallen oder von sozialen Geldern leben, eine schöne Rechnung an die Türkei schicken würde. Damit dieser Artikel nicht falsch verstanden wird aber leider muss man dies ja dazu schreiben…Hier geht es NICHT um Hetze gegen Einwanderer, Danke! Darum sei auch anzumerken dass Gül ebenso anmerkte dass für die Integration, sprachliche Kenntnisse vorhanden sein sollten…sie seien der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration. Bravo Herr Gül!

Als wäre die Gewürzsammlung noch nicht perfekt, musste natürlich auch die Oberknalltüte Christian Wulff seinen Senf abgeben. Der Mann der in Deutschland von ein paar auserwählten gewählt wurde und nun ein Volk vertreten soll, kam aus dem Blödsinn reden, gar nicht mehr raus.

So dankte Wulff am Samstag den Türken in Deutschland für ihren Beitrag zum deutschen Wohlstand. „Einwanderer aus der Türkei haben Deutschland vielfältiger, offener und der Welt zugewandter gemacht“, sagte der Bundespräsident der „Süddeutschen Zeitung“. Vielleicht hätte Mr. Wulff in den letzten 20-30 Jahren  öfter vom seinem Raumschiff hinter der Venus auf der Erde vorbeischauen sollen bevor er solch eine gequirlte Kacke von sich gibt? Wer weiss…

Weiter sabbelte Herr Wulff dass er in einem weiteren Ausbau der deutsch-türkischen Beziehungen „ein großes Potenzial“ für beide Länder sehe. Zuvor hatte Gül in der „Zeit“ beklagt, dass die Leistung der Türken für die deutsche Wirtschaftsentwicklung zu wenig anerkannt werde. Wer von den beiden hier mehr an Sauerstoffmangel leidete, ist mir persönlich wie auch sicherlich dem Leser, schleierhaft. Dass ca. 24% aller türkischen Mitbürger im Lande Brandenburg keiner Arbeit nachgehen, fast jeder 3. keinen Schulabschluss geschweige eine Ausbildung absolvieren kann, wurde natürlich nicht erwähnt. Auch von den 16 überwachten Schulen in Berlin, welche zu knapp 75% Migranten und davon 85% türkischen Mitbürgern besucht wird, kommt nicht zur Sprache. In all diesen Schulen geht es wegen der Gewalt so zu als wären die Beteiligten frisch vom Baum geschüttelt worden aber da wir schliesslich in Deutschland sind, ist das alles kein Problem, nicht wahr? ;)

Wenn all dies nicht so lächerlich verfälscht und Christian Wulff nur halb so kompetent wäre wie er aussieht, könnte einem fast das blanke Kotzen erspart bleiben. Schade…

PS: Wie, Ihr kennt den Wulff nicht? Das ist die Knalltüte >hier< (unbedingt mal reinhören, treffender geht es nicht)

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